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Die 12 Sternzeichen: Daten, Eigenschaften & Bedeutung

Die 12 Sternzeichen: Daten, Eigenschaften & Bedeutung

Die 12 Sternzeichen (Tierkreiszeichen) gliedern den Tierkreis in zwölf Abschnitte von je etwa 30 Tagen. Jedes Zeichen gehört zu einem der vier Elemente (Feuer, Erde, Luft, Wasser) und einer der drei Qualitäten (kardinal, fix, veränderlich). Das Sonnenzeichen ergibt sich aus dem Geburtsdatum und beschreibt die Sonnenposition zur Geburt.

SternzeichenSymbolZeitraumElementQualitätPlanet
Widder21.03.–20.04.FeuerkardinalMars
Stier21.04.–20.05.ErdefixVenus
Zwillinge21.05.–21.06.LuftveränderlichMerkur
Krebs22.06.–22.07.WasserkardinalMond
Löwe23.07.–23.08.FeuerfixSonne
Jungfrau24.08.–23.09.ErdeveränderlichMerkur
Waage24.09.–23.10.LuftkardinalVenus
Skorpion24.10.–22.11.WasserfixPluto
Schütze23.11.–21.12.FeuerveränderlichJupiter
Steinbock22.12.–20.01.ErdekardinalSaturn
Wassermann21.01.–19.02.LuftfixUranus
Fische20.02.–20.03.WasserveränderlichNeptun

Der Tierkreis ist eines der ältesten Ordnungssysteme der Menschheitsgeschichte: Schon in Mesopotamien teilten Beobachter den Himmel in zwölf gleich große Sektoren, durch die die Sonne im Lauf eines Jahres scheinbar wandert. Jedes der zwölf Zeichen trägt ein eigenes Symbol, einen festen Zeitraum, ein zugeordnetes Element, eine Qualität und einen herrschenden Planeten. Die folgenden Abschnitte erklären, wie diese Bausteine zusammenwirken, wie Sie Ihr eigenes Zeichen bestimmen und was Elemente und Qualitäten in der Deutungstradition bedeuten. Stand: Juni 2026.

Was sind die 12 Sternzeichen?

Die 12 Sternzeichen sind die zwölf gleich großen Abschnitte des Tierkreises, durch die die Sonne im Verlauf eines Jahres scheinbar zieht. Jeder Abschnitt umfasst genau 30 Grad des 360-Grad-Kreises und entspricht etwa 30 Tagen. Welches Zeichen jemandem zugeordnet wird, hängt davon ab, in welchem dieser Abschnitte die Sonne zum Geburtszeitpunkt stand – daher der Begriff Sonnenzeichen. Die Reihenfolge beginnt traditionell mit dem Widder zur Frühlings-Tagundnachtgleiche und endet mit den Fischen. Jedes Zeichen verbindet sich mit einem Element, einer Qualität und einem herrschenden Planeten, aus deren Kombination die Astrologie ein charakteristisches Deutungsbild ableitet. Ein temperamentvolles Feuerzeichen wie der Löwe wird anders gelesen als ein zurückhaltendes Wasserzeichen wie die Fische. Die zwölf Zeichen bilden so kein starres Schubladensystem, sondern ein über Jahrtausende gewachsenes Symbolvokabular zur Selbstbetrachtung.

Wie finde ich heraus, welches Sternzeichen ich bin?

Ihr Sternzeichen – genauer: Ihr Sonnenzeichen – ergibt sich allein aus Ihrem Geburtsdatum. Suchen Sie in der Tabelle oben den Zeitraum, in den Ihr Geburtstag fällt: Wer etwa am 5. Mai geboren ist, fällt in den Zeitraum 21.04.–20.05. und ist damit Stier. Eine Besonderheit gilt für Geburten an den Übergangstagen, den sogenannten Tierkreisgrenzen. Da die Sonne nicht jedes Jahr exakt zur selben Uhrzeit ins nächste Zeichen wechselt, kann das Zeichen bei einem Geburtstag am 20. oder 21. eines Monats je nach Jahr und Uhrzeit variieren. In solchen Grenzfällen hilft eine genaue Berechnung anhand von Datum, Uhrzeit und Geburtsort. Wichtig: Das Sonnenzeichen ist nur ein Teil des Geburtshoroskops. Aszendent, Mond und die übrigen Planetenstände ergänzen das Bild und werden über die genaue Geburtszeit bestimmt.

Welche vier Elemente gibt es?

Die zwölf Zeichen verteilen sich auf vier Elemente, die jeweils drei Zeichen zusammenfassen und eine gemeinsame Grundenergie beschreiben. Feuer (Widder, Löwe, Schütze) steht in der Deutungstradition für Tatkraft, Begeisterung und Spontaneität. Erde (Stier, Jungfrau, Steinbock) verkörpert Bodenständigkeit, Beständigkeit und praktischen Sinn. Luft (Zwillinge, Waage, Wassermann) gilt als Element des Denkens, der Kommunikation und des sozialen Austauschs. Wasser (Krebs, Skorpion, Fische) wird mit Gefühl, Intuition und Einfühlungsvermögen verbunden. Innerhalb eines Elements teilen die drei Zeichen eine verwandte Grundhaltung, unterscheiden sich aber durch ihre Qualität und ihren herrschenden Planeten. Die Elementelehre ist eines der ältesten Ordnungsprinzipien der Astrologie und liefert eine erste grobe Einordnung, bevor die feineren Unterschiede der einzelnen Zeichen betrachtet werden.

Was bedeuten die drei Qualitäten (kardinal, fix, veränderlich)?

Neben den Elementen gliedert die Astrologie die Zeichen in drei Qualitäten oder Modalitäten, die jeweils vier Zeichen umfassen und den Umgang mit Energie und Veränderung beschreiben. Kardinale Zeichen (Widder, Krebs, Waage, Steinbock) stehen jeweils zu Beginn einer Jahreszeit und gelten als initiativ, anstoßend und richtungsgebend. Fixe Zeichen (Stier, Löwe, Skorpion, Wassermann) liegen in der Mitte einer Jahreszeit und werden als beständig, ausdauernd und festigend gedeutet. Veränderliche (auch bewegliche) Zeichen (Zwillinge, Jungfrau, Schütze, Fische) markieren das Ende einer Jahreszeit und gelten als anpassungsfähig, flexibel und vermittelnd. Jedes Element kommt in jeder Qualität genau einmal vor, sodass sich aus der Kombination von Element und Qualität jedes der zwölf Zeichen eindeutig ergibt – etwa Feuer plus kardinal beim Widder.

Welche Sternzeichen passen zusammen?

In der astrologischen Deutungstradition gelten Zeichen desselben Elements oft als besonders harmonisch, weil sie eine ähnliche Grundenergie teilen – zwei Feuerzeichen verstehen einander intuitiv, zwei Wasserzeichen ebenso. Als ergänzend gelten häufig die Beziehungen zwischen Feuer und Luft sowie zwischen Erde und Wasser: Luft facht Feuer an, Wasser nährt die Erde. Spannungsreicher, aber oft als anziehend beschrieben, sind gegenüberliegende Zeichen wie Widder und Waage oder Stier und Skorpion, die sich gegenseitig spiegeln und herausfordern. Diese Faustregeln sind jedoch nur ein grobes Raster. Eine seriöse Partnerbetrachtung in der Astrologie vergleicht die vollständigen Geburtshoroskope beider Personen, also auch Mond, Aszendent und Venus, statt nur die beiden Sonnenzeichen gegenüberzustellen. Zwei Menschen mit vermeintlich unpassenden Zeichen können sich hervorragend ergänzen – die Sternzeichen-Kompatibilität ist ein Denkanstoß zur Reflexion, keine Bestimmung.

Wie viele Sternzeichen gibt es?
Es gibt zwölf klassische Sternzeichen, von Widder bis Fische, die den Tierkreis in zwölf gleich große Abschnitte von je 30 Grad teilen. Gelegentlich wird ein dreizehntes Sternbild (Schlangenträger) erwähnt – dieses gehört jedoch zur astronomischen Sternbild-Einteilung und nicht zum astrologischen Tierkreis, der seit der Antike bei zwölf Zeichen bleibt.
Was ist der Unterschied zwischen Sternzeichen und Aszendent?
Das Sternzeichen (Sonnenzeichen) ergibt sich allein aus dem Geburtsdatum und beschreibt, in welchem Tierkreisabschnitt die Sonne zur Geburt stand. Der Aszendent ist das Tierkreiszeichen, das im Moment der Geburt am östlichen Horizont aufstieg; er hängt von der genauen Geburtszeit und vom Geburtsort ab und gilt in der Deutung als das nach außen gezeigte Auftreten.
Was ist ein Sonnenzeichen?
Das Sonnenzeichen ist der Fachbegriff für das, was umgangssprachlich Sternzeichen genannt wird: das Tierkreiszeichen, in dem die Sonne zum Zeitpunkt der Geburt stand. Es bildet den Kern des Geburtshoroskops, wird aber durch Mond, Aszendent und die übrigen Planetenstände ergänzt.
Stimmen Sternzeichen wirklich?
Astrologie ist keine Naturwissenschaft, und für eine kausale Wirkung der Tierkreiszeichen auf den Charakter gibt es keinen wissenschaftlichen Nachweis. Viele Menschen erleben die Deutungen dennoch als anregend für die Selbstreflexion. Sternzeichen sind als jahrtausendealtes Symbolsystem zu verstehen, das zum Nachdenken einlädt, nicht als gesicherte Vorhersage.
Hinweis Astrologie ist eine jahrtausendealte Deutungstradition und dient der Selbstreflexion und Unterhaltung — keine Wissenschaft und keine gesicherte Vorhersage.