Krebs (22. Juni – 22. Juli) ist ein kardinales Wasserzeichen und wird vom Mond regiert. Menschen mit diesem Sonnenzeichen gelten in der astrologischen Deutungstradition als einfühlsam, fürsorglich und familiär verbunden. Sensibel und schützend reagieren sie auf ihr Umfeld und lassen sich stark von Stimmungen leiten.
Steckbrief Krebs
- Zeitraum
- 22. Juni – 22. Juli
- Element
- Wasser
- Qualität
- kardinal
- Herrscherplanet
- Mond
- Symbol
- Krebs (♋)
- Gegenzeichen
- Steinbock
- Beste Partner
- Skorpion, Fische, Stier
- Glücksfarbe
- Silberweiß
Der Krebs ist das vierte Zeichen im Tierkreis und markiert in der nördlichen Hemisphäre den Beginn des Sommers. In der astrologischen Deutungstradition steht er sinnbildlich für das Zuhause, die Familie und das emotionale Gedächtnis. Wer sich mit dem eigenen Sternzeichen oder dem anderer Menschen beschäftigen möchte, findet in unserer Übersicht aller Sternzeichen die passenden Profile. Die folgenden Beschreibungen geben überlieferte Charakterbilder wieder und verstehen sich als Anregung zur Selbstreflexion. Stand: Juni 2026.
Welche Eigenschaften hat das Sternzeichen Krebs?
Dem Krebs werden vor allem Gefühlstiefe, Fürsorglichkeit und ein ausgeprägter Familiensinn zugeschrieben. Als kardinales Wasserzeichen unter der Herrschaft des Mondes gilt er in der Deutungstradition als besonders sensibel und empfänglich für Stimmungen — die eigenen wie die seines Umfelds. Krebs-Geborene nehmen Atmosphären feinfühlig wahr und reagieren intuitiv auf das, was unausgesprochen im Raum steht. Schutz und Geborgenheit haben für sie einen hohen Stellenwert: Das eigene Zuhause ist Rückzugsort und Kraftquelle zugleich. Loyalität und Beständigkeit zählen zu ihren oft genannten Tugenden. Hinter einer mitunter zurückhaltenden, fast schützenden Schale verbirgt sich nach astrologischer Lesart ein warmherziger, hingebungsvoller Kern. Das Bild des Krebses mit seinem harten Panzer und dem weichen Inneren gilt der Überlieferung nach als treffendes Sinnbild für dieses Wesen. Sein gutes Gedächtnis und seine Verbundenheit mit Erinnerungen und Traditionen prägen ihn ebenso. Zugleich gilt der Krebs als wandelbar in der Gemütslage, was ihm den Ruf des Launischen einbringt.
Wie ist der Krebs in der Liebe und Partnerschaft?
In Liebesdingen gilt der Krebs als treuer, fürsorglicher und tief bindungsorientierter Partner. Nähe, Verlässlichkeit und emotionale Sicherheit sind ihm wichtiger als oberflächliche Romantik. Wer dem Krebs vertraut, erlebt ihn der Überlieferung nach als aufmerksamen Zuhörer, der die Bedürfnisse des Gegenübers erspürt und umsorgt. Allerdings braucht er Zeit, um sein Herz zu öffnen: Die schützende Schale legt der Krebs erst ab, wenn er sich sicher fühlt. Zurückweisung und Lieblosigkeit treffen ihn empfindlich, weshalb er sich gelegentlich in seine Gefühlswelt zurückzieht. In einer harmonischen Beziehung blüht der Krebs auf und schafft ein warmes, geborgenes Nest. Besonders harmonisch gelten Verbindungen mit anderen Wasserzeichen wie dem Skorpion oder den Fischen, die seine emotionale Tiefe teilen.
Welche Stärken hat der Krebs im Beruf?
Im Berufsleben punktet der Krebs nach astrologischer Deutung mit Empathie, Verantwortungsbewusstsein und einem feinen Gespür für zwischenmenschliche Dynamiken. Er erkennt, wie es Kolleginnen und Kollegen geht, und schafft ein Klima, in dem sich Menschen aufgehoben fühlen. Diese sozialen Stärken machen ihn zu einem geschätzten Teamplayer, der Gruppen zusammenhält und für Harmonie sorgt. Berufe, die mit Fürsorge, Beratung, Pflege, Erziehung, Gastronomie oder dem Schaffen von Atmosphäre zu tun haben, liegen ihm der Tradition nach besonders. Auch sein gutes Gedächtnis und seine Beharrlichkeit kommen ihm zugute: Hat der Krebs ein Ziel gefasst, verfolgt er es mit stiller Hartnäckigkeit. Weniger wohl fühlt er sich in rein konkurrenzgetriebenen, kühlen Umgebungen, in denen Gefühle keinen Platz haben.
Krebs-Mann und Krebs-Frau: die Unterschiede
Der Krebs-Mann gilt in der Deutungstradition als treusorgender, häuslicher Typ, der seine Sensibilität oft hinter einer ruhigen, manchmal verschlossenen Fassade verbirgt. Er ist ein verlässlicher Partner und Familienmensch, der Beständigkeit über Abenteuer stellt und sich nach einem festen emotionalen Hafen sehnt. Romantik zeigt er weniger in großen Gesten als in zugewandter Aufmerksamkeit im Alltag. Die Krebs-Frau wird als besonders empathisch, intuitiv und mütterlich beschrieben. Sie umsorgt ihre Liebsten mit großer Hingabe und besitzt ein feines Gespür für die Stimmungen ihrer Mitmenschen. Beide Geschlechter teilen die typischen Krebs-Eigenschaften — Schutzbedürfnis, Familiensinn und emotionale Wandelbarkeit. Wie stark sie zutage treten, hängt allerdings stets vom gesamten Geburtshoroskop ab und nicht allein vom Sonnenzeichen.
Welche Sternzeichen passen zum Krebs?
Als besonders harmonisch gelten in der astrologischen Deutungstradition die Verbindungen des Krebses mit den anderen Wasserzeichen Skorpion und Fische: Hier treffen ähnliche emotionale Tiefe, Intuition und Bindungsbereitschaft aufeinander. Auch das Erdzeichen Stier wird oft als idealer Gegenpart genannt, weil es dem Krebs Stabilität, Sinnlichkeit und das ersehnte Gefühl von Sicherheit bietet. Mit der ordnungsliebenden, bodenständigen Jungfrau entsteht häufig ebenfalls eine tragfähige Verbindung. Spannungsreicher gestaltet sich die Beziehung zum Gegenzeichen Steinbock: Wo der Krebs Gefühl und Geborgenheit sucht, setzt der Steinbock auf Struktur und Pflicht. Diese Polarität kann sich gegenseitig ergänzen, verlangt aber Verständnis und Kompromissbereitschaft. Letztlich entscheidet das vollständige Horoskop über die tatsächliche Passung.
Was sind die Schattenseiten des Krebses?
Wie jedes Sternzeichen kennt auch der Krebs seine Schattenseiten. Am häufigsten wird seine Launenhaftigkeit genannt: Seine Stimmung kann — passend zum wechselnden Mond — rasch umschlagen, was für sein Umfeld mitunter schwer nachvollziehbar ist. Aus seiner ausgeprägten Sensibilität erwächst zudem eine gewisse Verletzlichkeit; Kritik nimmt der Krebs schnell persönlich und zieht sich dann grübelnd in sein Schneckenhaus zurück. In der Deutungstradition gilt er außerdem als anhänglich und gelegentlich klammernd, weil sein Bedürfnis nach Nähe und Sicherheit sehr groß ist. Hinzu kommt eine Neigung, in der Vergangenheit zu verweilen und alte Kränkungen lange mit sich zu tragen. Auch eine Tendenz zur Schwermut oder zum Pessimismus wird ihm gelegentlich nachgesagt, wenn die innere Stimmung kippt. In Konflikten weicht der Krebs der direkten Auseinandersetzung eher aus, statt Probleme offen anzusprechen — was Spannungen unausgesprochen schwelen lassen kann. Wer diese Tendenzen kennt, kann bewusster mit ihnen umgehen — genau hierin liegt der Wert der astrologischen Selbstbetrachtung.